Pannendienst 

Pannendienst – eine vielfältige Hilfeleistung, wenn das Auto nicht mehr fährt

Jeder Autofahrer kennt die Situation: Der Wagen steht mitten im Berufsverkehr und rührt sich keinen Meter mehr von der Stelle. Eine Autopanne kann sehr peinlich sein, zumal, wenn den anderen Verkehrsteilnehmern nichts Anderes einfällt, als ununterbrochen auf die Hupe zu drücken. Wer in Heilbronn eine Panne hat, freut sich über Hilfe, entweder von anderen Verkehrsteilnehmern oder von einem Pannendienst. Der Pannendienst kommt immer zum Einsatz, wenn es Probleme mit einem Auto vor Ort gibt.

Manchmal muss der Pannendienst nur Starthilfe leisten, auch gehört es zu den Aufgaben eines Pannendienstes, kleine Reparaturen auszuführen. Die Helfer, die für den Pannendienst arbeiten, sind in der Regel erfahrene Kfz-Fachleute, die sich mit fast allen Fahrzeugtypen auskennen und wissen, was als Erstmaßnahme unternommen werden muss. Lässt sich das Auto wieder starten oder reparieren, dann kann der Autofahrer schnell nach Hause fahren. Ist der Wagen hingegen nicht mehr fahrbereit, dann muss der Abschleppdienst kommen.

So viele Möglichkeiten

Für eine Panne mit dem Auto gibt es sehr viele Auslöser. Besonders peinlich ist es, wenn der Wagen streikt, weil kein Benzin mehr im Tank ist. Ein platter Reifen kann außerdem der Anlass sein, einen Pannendienst zu rufen, denn nicht jeder kann das Reserverad aus dem Kofferraum wuchten, den platten Reifen abmontieren und den neuen Reifen aufziehen. Falls nach einer bitterkalten Nacht die Batterie nicht mehr mitspielt und kein Nachbar mit einem Überbrückungskabel in der Nähe ist, dann übernimmt der Pannendienst als Autohilfe diese Aufgabe. Der Pannendienst hilft dabei, pünktlich zur Arbeit zu kommen und wer seine Autoschlüssel im verschlossenen Wagen vergessen hat, kann sich ebenfalls auf die Männer von der Pannenhilfe verlassen.

Natürlich kann auch ein Verkehrsunfall sehr schnell zu einer Situation führen, bei der eine Pannenhilfe notwendig wird. So etwas ist immer der Fall, wenn der Wagen nicht mehr fahrbereit ist und professionelle Hilfe beim Umsetzen, Abschleppen oder beim Transport des Autos benötigt wird.

Braucht jeder Autofahrer einen Schutzbrief für die Pannenhilfe?

Es ist für jeden Autofahrer angenehmer, wenn er einen sogenannten Fahrzeug-Schutzbrief hat, wenn es um die Pannenhilfe geht. Automobilklubs, wie zum Beispiel der ADAC, kommen selbst dann als Pannenhelfer, wenn der Autofahrer kein Mitglied ist. Die Hilfe ist zwar nicht mit Kosten verbunden, aber der Autofahrer muss noch an Ort und Stelle Mitglied des ADAC werden. Wer sich was den Schutzbrief und die Pannenhilfe angeht, nicht so genau auskennt, sollte seine Versicherung kontaktieren und sich diesbezüglich erkundigen. Im Falle einer Panne besteht auch die Möglichkeit, die Versicherung zu verständigen, die ihrerseits einen Pannen- und eventuell einen Abschleppdienst beauftragt.

Pannenhilfe sogar für Selbstzahler

Alle, die keinen Schutzbrief haben und kein Mitglied in einem Automobilklub sind, können genauso den Pannendienst anrufen und um Hilfe bitten, allerdings müssen sie den Einsatz der Pannenhilfe sowie den Abschleppdienst aus eigener Tasche bezahlen. Es ist daher immer wichtig, sich im Vorfeld nach den Kosten zu erkundigen. Die Pannenhelfer können meistens einen ungefähren Preis nennen, was die Reparatur vor Ort oder das Abschleppen in die Werkstatt nach Wahl kosten wird. Ist der Pannendienst bereits unterwegs und der Wagen ist plötzlich doch wieder fahrbereit, dann muss der Autofahrer zumindest die Anfahrt der Pannenhelfer bezahlen.

Was versteht man unter dem Umsetzen eines Autos?

Ein Pannendienst repariert einen Wagen nicht nur, er kümmert sich zudem um das Umsetzen eines Wagens. Aber was genau ist damit gemeint? Um einen Wagen umzusetzen, muss der Pannendienst mit einem Abschleppwagen vor Ort sein. Eine Umsetzung hat immer dann begonnen, wenn die Mitarbeiter des Pannen- und Abschleppdienstes die ersten Schritte zu dieser Umsetzung unternommen haben. Das heißt, die Stützfüße wurden ausgefahren, die Klammern angelegt oder die Hubbrille wurde angesetzt. Besonders kompliziert und aufwendig ist die Umsetzung eines Fahrzeuges, wenn es nach einem Unfall im Straßengraben liegt und für die Helfer nicht frei zugänglich ist.

Eine durchgeführte Umsetzung hat immer stattgefunden, wenn ein Auto tatsächlich durch einen Abschleppdienst umgesetzt, verladen und abtransportiert wurde. Das Umsetzen eines Wagens muss nicht zwangsläufig etwas mit einer Panne oder einem Unfall zu tun haben. Ein Auto, was vor einer Feuerwehrwache steht, wird ebenfalls umgesetzt, wenn der Fahrer nicht erreichbar ist, was allerdings mit recht hohen Kosten verbunden ist. Umgesetzt werden Autos, die auf Busspuren parken, die keinen Parkschein haben oder wenn dieser zeitlich nicht mehr gültig ist.

Pannenhilfe bedeutet sogar die Bergung von Fahrzeugen

Nach einem Unfall kann eine sogenannte Bergung mit technischer Hilfe erforderlich werden, wobei der Pannendienst ebenfalls zum Einsatz kommt. Diese technische Hilfe wird immer angefordert, wenn eine Situation nicht mehr von allein zu bewältigen ist oder wenn es um eine Gefahrensituation geht, bei der Menschen, Tiere oder die Umwelt in akuter Gefahr sind. Der Pannendienst hilft dabei, nicht nur das Auto, den LKW oder einen Bus aus einem Graben zu retten, er kann außerdem ein umgestürztes Fahrzeug wieder aufrichten und dieses anschließend mit technischer Hilfe von der Unfallstelle wegtransportieren.

Welche Arten von Hilfe kann der Pannendienst noch leisten?

Nicht jeder Pannendienst ist auch dazu in der Lage, Fahrzeuge nach einem schweren Unfall auf der Autobahn zu bergen. Aber es gibt Unternehmen, die sich auf diese Art von Bergung spezialisiert haben. Sie haben das nötige technische Know-how, wie zum Beispiel einen Kran oder eine Seilwinde, mit denen es möglich ist, sogar schwere LKWs zu bergen. Der Pannendienst hilft der Feuerwehr ebenfalls dabei, die geladenen Güter eines LKWs wieder einzusammeln oder mögliches Gefahrgut abzutransportieren. Diese Spezialunternehmen haben Fahrzeuge von bis zu 40 Tonnen und die richtigen Mitarbeiter im Einsatz, die wissen, worauf es bei einer Bergung ankommt.

Jeder kann ein Pannenhelfer sein

Im Grunde kann jeder zu einem Pannenhelfer werden. Will zum Beispiel der Wagen des Kollegen nicht anspringen, dann hilft der private „Pannendienst“ mit einem Überbrückungskabel weiter. Ein Pannenhelfer ist auch derjenige, der einen Reifen wechselt oder der beim Anschieben eines Autos hilft. Wenn kein privater Pannenhelfer in Sicht ist, gibt es immer noch die Möglichkeit, telefonisch einen erfahrenen professionellen Helfer zu rufen, der sich mit Pannen aller Art bestens auskennt. Jedes Auto kann einmal wider Erwarten kaputtgehen und dann es ist immer gut zu wissen, dass es Spezialisten gibt, die für die Pannenhilfe zuständig sind.