Autoservice

Welche Leistungen gehören zu einem guten Autoservice?

Viele Autofahrer stellen sich die Frage: Wann muss ich mit meinem Wagen eigentlich in die Inspektion? Während einige Fahrzeuge schon früh den Autoservice genießen dürfen, müssen die Autos von anderen Herstellern deutlich länger warten. Wovon sind die Serviceintervalle bei Fahrzeugen eigentlich abhängig und warum ist es so wichtig, keine Inspektion auszulassen? Es sind die Autohersteller, die für die Unterschiede verantwortlich sind, denn bei einigen ist der Autoservice schon nach 15.000 Kilometern fällig, ein neuer Wagen wird erst nach 30.000 Kilometern zum Autoservice in die Werkstatt gebeten.

Teure Wagen, besserer Autoservice

Es sind die Premiummarken, die oft auf die qualitativ hochwertigen Komponenten vertrauen, die langlebiger sind und aus diesem Grund auch nicht so oft ausgetauscht werden müssen. Das trifft unter anderem auf die Bremsbeläge und die Zündkerzen, aber auch auf andere wichtige Autoteile zu. Dabei sind die Intervalle zwischen zwei Inspektionen öfter etwas größer. Die Autohersteller im oberen Preissegment verbauen in ihren Wagen außerdem Sensoren, die relevante Teile des Autos ständig überwachen und anhand der dabei ermittelten Daten wird ermittelt und angezeigt, wann der Zeitpunkt für eine Inspektion gekommen ist.

Handelt es sich jedoch um ein Auto, was nicht ganz so teuer war, dann sind die Intervalle der Inspektionen deutlich kürzer und es entstehen zwangsläufig auch höhere Kosten. Anzunehmen, dass ein teurer Wagen zugleich einen teuren Autoservice braucht, trifft also nicht in jedem Fall zu.

Was die Hersteller vorgeben

Bei den meisten Fahrzeugen steht nach maximal 30.000 Kilometern eine Inspektion an, bei anderen sind es alle zwei Jahre. Bei den Herstellern, die keine Überwachung durch Sensoren in ihren Autos anbieten, sind 15.000 Kilometer die Grenze. Stehen diese 15.000 Kilometer auf dem Tacho, dann ist es erforderlich, dass der Wagen für eine gründliche Inspektion in die Werkstatt gebracht wird. Allerdings gibt es noch einen anderen Aspekt, der beim Autoservice-Intervall eine wichtige Rolle spielt und das ist das Fahrverhalten. Ein Auto, was viel mit Vollgas gefahren unterwegs ist, wird aufgrund der höheren Abnutzung vom Bordcomputer schneller in die Werkstatt gebeten als ein Wagen, der überwiegend mit einem eher gemäßigten Tempo gefahren wird.

Was beinhaltet eine kleine Inspektion?

Bei einer Inspektion geht es in erster Linie darum, ganz bestimmte Teile zu überprüfen, um diese, wenn es notwendig wieder, instand zu setzen oder auszutauschen. Unterschieden wird beim Autoservice zwischen einer kleinen und einer großen Inspektion. Die kleine Variante beim Autoservice umfasst, wie der Name es schon verrät, nur kleine Wartungsarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Überprüfung des Ölstands und der Luftfilter sowie die Kontrolle des Wassers im Kühler. Wer Geld sparen möchte, kann diese kleinen Wartungsarbeiten auch selbst vornehmen. Alle, die nicht so viel von Autos verstehen, sollten für diesen Autoservice besser in die Werkstatt fahren.

 

Welche Arbeiten sind bei einer großen Inspektion erforderlich?

Eine große Inspektion beinhaltet eine Reihe von Leistungen am Auto und ist daher auch entsprechend teurer. Diese große Inspektion dient in erster Linie dazu, mögliche Mängel am Auto frühzeitig zu erkennen, um teure nachfolgende Schäden zu verhindern. Dementsprechend werden zugleich hohe Kosten für die Reparatur eingespart. Der umfangreiche Autoservice, zum Beispiel in unserer  Werkstatt in Heilbronn, sieht vor, dass alle Bestandteile des Autos auf eventuelle Mängel sowie auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Die Wartung der Bremsen gehört dazu, ebenso wie die Überprüfung des Motors mit allen wichtigen Komponenten wie Zahnriemen, Lichtmaschine, Zündkerzen und vieles mehr. In einer großen Inspektion ist zudem die Kontrolle der Reifen, der Lenkung, des Getriebe und der Elektronik vorgesehen.

Wie teuer ist der jeweilige Autoservice?

Wie hoch die Kosten für die kleine oder große Inspektion ausfallen, liegt zum einen an der Werkstatt und zum anderen an den Mängeln, die bei der Inspektion gefunden werden. Müssen bestimmte Teile ausgetauscht werden, dann wird es natürlich teurer. Bei einer kleinen Inspektion, bei der es keine Probleme gibt, fallen durchschnittlich zwischen 300,- und 400,- Euro an. Bei einer großen Inspektion kann der Preis zwischen 400,- und 800,- Euro oder darüber liegen, wenn einige Teile ausgetauscht oder repariert werden müssen. Zudem kommt es immer darauf an, in welchem Zustand die sogenannten Verschleißteile wie zum Beispiel die Bremsen sind.

Immer einen Ölwechsel machen lassen

Wer möglichst lange an seinem Auto Freude haben möchte, muss vor allem den Motor besonders gut pflegen. Was der Motor dringend braucht, um eine lange Lebensdauer zu haben, ist das richtige Öl. Daher ist es bei einer kleinen wie auch bei einer großen Inspektion so wichtig, einen Ölwechsel machen zu lassen. Viele Autohersteller verlangen, dass ein sogenanntes „Long-Life-Öl“, also ein Öl genutzt wird, was dem Motor ein langes Leben beschert. Diese Öle halten zwar länger, sie sind aber zugleich deutlich teurer als normale Motoröle. Interessant sind diese Öle, die beim Autoservice besonders für teure Wagen angeboten werden, für alle, die viel mit dem Auto unterwegs sind. Alle, die im Jahr nicht so viele Kilometer fahren, können auch auf ein günstigeres Motoröl zurückgreifen. Fällt die Wahl auf ein günstiges Öl, dann ist es allerdings empfehlenswert, den Wagen alle 15.000 Kilometer für eine Inspektion in die Werkstatt zu fahren.

Welcher Zeitpunkt ist für eine Inspektion richtig?

Kein Autofahrer muss sich an die 15.000 oder an die empfohlenen 30.000 Kilometer halten, wenn es um den Autoservice geht. Viele nutzen den Autoservice kurz bevor sie mit ihrem Auto zur Hauptuntersuchung, also zum TÜV müssen. In diesem Fall können gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. In der Werkstatt wird eine Inspektion gemacht und alle für die Hauptuntersuchung wichtigen Teile werden zugleich besonders gründlich untersucht. Bei neueren Wagen reicht in der Regel eine kleine Inspektion. Ist der Wagen allerdings schon in die Jahre gekommen oder es gibt bereits Mängel, die behoben werden müssen, dann ist eine große Inspektion zu empfehlen.

Falls der TÜV-Prüfer Mängel findet, dann muss der Wagen auf jeden Fall in die Werkstatt und wird nach Beseitigung der Mängel noch einmal vorgestellt. Wer vorher die Inspektion machen lässt, lässt die Mängel beheben, bekommt vom Prüfer keine Mängelliste und spart auf diese Weise noch Geld. Wer zweimal zum TÜV muss, wird auch bei den Gebühren zweimal zur Kasse gebeten. Daher ist es keine schlechte Idee, den Autoservice zu nutzen, wenn die Hauptuntersuchung beim TÜV ansteht.